Das Thema Preisgestaltung für Kosmetikerinnen beschäftigt viele Beauty-Stylistinnen. Immer wieder werde ich gefragt, wie viel ein Lash oder Brow Lifting oder eine Brow-Henna-Behandlung kosten sollte. Damit du langfristig von deinem Beauty-Business leben und auch damit wachsen kannst, ist es wichtig, dass du gut kalkulierst. Warum du dein Beauty-Business in Gefahr bringst, wenn du deine Preise zu hoch oder zu niedrig ansetzt, erkläre ich dir in diesem Artikel und in dem neusten Video auf meinem YouTube-Kanal. Außerdem erfährst du, warum du jetzt deine Preise erhöhen solltest.

Preise kalkulieren Kosmetik

Übrigens gehe ich in der Woche 8 meiner LamiMaker Masterclass unter anderem sehr ausführlich auf die Preisgestaltung für Kosmetikerinnen ein.

Darum ist die richtige Preisgestaltung für Kosmetikerinnen so wichtig

Gerade frisch gebackene Beauty-Stylistinnen sind sich bezüglich der Preisgestaltung für Kosmetikerinnen sehr unsicher. Sehr häufig setzen sie die Preise zu Beginn zu niedrig an. Dadurch besteht das Risiko, dass die Ausgaben die Einnahmen überschreiten. Somit könnte dein Beauty-Business nicht lange Bestand haben. Zudem suggerierst du mit zu günstigen Preisen, dass deine Behandlungen nicht viel wert sind. Du kennst sicher den Spruch „Gute Qualität hat ihren Preis“. Verlangst du jedoch zu viel für Lash & Brow Lifting, wird es mit der Kundengewinnung schwierig. Können deine potentiellen Kundinnen dieselben Behandlungen bei anderen Beauty-Stylistinnen deutlich günstiger bekommen, werden sich die wenigsten für dich entscheiden. Auch dann nimmst du unterm Strich zu wenig ein.

So kalkulierst du deine Preise

Wenn ich gefragt werde, wie viel eine Behandlung kosten sollte, antworte ich immer, dass man das pauschal nicht sagen kann. Es gibt viele ganz individuelle Faktoren, die für die Preisgestaltung für Kosmetikerinnen eine Rolle spielen. Hier erkläre ich dir, wie du deine Preise berechnen kannst:

Überlege zunächst, wie viel du monatlich in dein Beauty-Business investieren musst. Beantworte dazu folgende Fragen und summiere anschließend diese monatlichen Kosten.

  • Wie viel möchtest du monatlich verdienen? Das ist also dein eigenes Gehalt.
  • Wie hoch ist die Miete für dein Beauty-Studio?
  • Wie viel zahlst du für die Nebenkosten (Wasser, Heizung, Strom, Müllabfuhr)?
  • Was kosten Telefon und DSL monatlich?
  • Wie viel verlangt dein Steuerberater? Das ist davon abhängig, wie viele Buchungen du im Monat hast, ob du umsatzsteuerpflichtig bist oder die Kleinunternehmerregelung für dich gilt und ob die Buchhaltung monatlich oder vierteljährlich an das Finanzamt übermittelt werden soll.
  • Wie viel zahlst du für Leasing-Geräte? Die meisten Kosmetikerinnen leasen teure Behandlungsgeräte, da das am Anfang deutlich günstiger ist als die Anschaffung.
  • Wie viel zahlst du für Terminbuchungsplattformen wie Treatwell?
  • Wie hoch sind deine Beiträge für die Altersvorsorge und die Krankenkasse? Bist du freiwillig gesetzlich versichert, zahlst du mindestens 200 Euro.
  • Wie viel zahlst du für weitere Versicherungen? Übrigens: Welche Versicherungen für dich sinnvoll sind und worauf du getrost verzichten kannst, erklärt dir die Versicherungsfachfrau (IHK) Sylke Märker in meiner LamiMaker Masterclass.

Die Summe dieser Positionen sind deine monatlichen Fixkosten. Diese musst du immer zahlen – ob du Einnahmen hast oder nicht. Anschließend berechnest du die Kosten, die nicht monatlich zu entrichten sind bzw. die davon abhängig sind, wie viele Termine du vereinbarst:

  • Wie hoch ist dein Werbebudget (Facebook, Google und andere)?
  • Wie viel Geld möchtest du in deine Weiterbildung investieren? Auch im Beauty-Bereich lernt man nie aus und auch ich bilde mich stetig fort, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.
  • Wie viel gibst du für die Kundenverpflegung, Verbrauchsmaterialeien, Waren, Materialien und Produkte aus?

Diese Ausgaben summierst du mit den Fixkosten und erhältst den Betrag, den du als Einnahmen mindestens erwirtschaften musst. Wenn du nun bedenkst, wie viele Termine du in einem Monat abarbeiten kannst, weißt du, wie hoch die Kosten für die Behandlungen sein müssen.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine Preiserhöhung

Generell solltest du regelmäßig überprüfen, ob deine Einnahmen noch die Ausgaben decken, da manche Positionen mit der Zeit teurer werden. Doch durch die Corona-Krise ist es jetzt noch wichtiger geworden, die Preise anzuziehen, damit du ein Minusgeschäft vermeidest. Die Hygiene-Auflagen, die mit der Pandemie einhergegangen sind, haben dafür gesorgt, dass deine Ausgaben gestiegen sind. Kosten für Mundschutz, Desinfektion etc. solltest du unbedingt in deine Rechnung mit einbeziehen. Auch die Behandlungszeit ist gestiegen, da du mehr Zeit für die Vor- und Nachbereitung einplanen musst. Dadurch kannst du nun weniger Kundinnen am Tag empfangen.

Noch mehr wertvolle Tipps für eine durchdachte Preisgestaltung für Kosmetikerinnen

Du wünschst dir noch mehr wertvolle Tipps, mit denen du deine Preise gut kalkulieren kannst? Willst du Lash & Brow Lifting sowie Brow Henna von Grund auf, mit dem ganzen Hintergrundwissen und in Perfektion lernen, sodass du eine echte Expertin in diesem Bereich wirst? Dann ist die LamiMaker Masterclass genau das Richtige für dich! Neben diesen Trendbehandlungen lernst du in dem 8-wöchigen Online-Intensiv-Programm den Aufbau deines eigenen Business inkl. Social-Media-Marketing, Versicherungen und alles rund um den Gründungsprozess. Du erhältst in der LamiMaker Masterclass also die komplette Ausbildung zur Lash & Brow Expertin und zusätzlich den Bonuskurs zur Vorbereitung zu Meisterschaften für Lash Lifting. Worauf wartest du noch?

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